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Der Brennofen

Davon ausgegangen, dass etwas getöpfert wurde und ausreichend getrocknet wurde, stellt sich die Frage - wie mache ich das Stück geformten und getrockneten Ton's nun zu Keramik.

Der Brennofen als Herzstück zur Vollendung der Keramik ist der Schlüssel das getöpferte haltbar zu machen.

Im Brennofen wird nicht nur das chemisch gebundene Wasser aus den Tonmineralen getrieben, sondern auch wie z.B. beim Schrühbrand alles organische enthaltene Material verbrannt, was später evtl. zur Blasenbildung in der Glasur führen könnte.

Nicht immer ist ein technische Gerät wie ein Brennofen notwendig um Keramik zu brennen, das geht durchaus auch im sogenannten Feldbrand, wo ein Erdloch mit Feuer und Glut die Keramik zum sintern bringen kann.
  • Holz-Brennofen
  • Gas-Brennofen
  • Elektro-Brennofen

Die Grunlage eines Brennofens für Keramik bietet traditionell der Aufbau von Feuerleichtsteinen, welche der enormen Hitze standhalten und eine sehr gute Isolierung des Brennraumes garantieren. Schamottesteine sind nicht oder nur bedingt zum brennen geeignet, da diese Wärme sehr gut aufnehmen, speichern und weiterleiten

Die Bauart eines Brennofens gliedert sich im groben in Haubenöfen, Kammeröfen, Herdwagenofen und Tunnelofen. Wobei der Tunnelofen nur in der Industrie verwendung findet.

 

Schlagzeilen

Wenn der Scherben kracht, der Töpfer lacht ;)